Sicherheit

Das Lied habe ich gerade entdeckt und läuft bei mir im CD-Player. Den Text finde ich sehr stark und trifft die Zeit in der wir leben. Ein Wunsch, den ich auch manchmal habe.




Phos - If You Listen To This

Phos - die Band unseres ex-Kollegen Thomas Rudolph. "If You Listen To This" die aktuelle CD mit Punk aus dem sächsischen Freistaat.

Die Texte der Lieder greifen so ziemlich alle Themen auf, mit denen man sich irgendwann im Leben einmal beschäftigt: Freundschaften, Beziehung zu Gott, Gerechtigkeit, Missbrauch, Sinn des Lebens, Krieg usw.

Die Musik - so, wie Punk sein soll: handgemacht, geradeaus, schnell bei der Sache und ohne viel unnötiges Beiwerk.

Die Texte - genauso: ehrlich, fragend, selbstkritisch, ohne platte Antworten.

 

Was will man mehr?

Ich habe nicht viel gefunden. Außer, dass ich den Jungs wünsche, dass sie mit ihrer Musik ein wenig mehr Freude am Leben verbreiten. Das Leben ist schwer, herausfordernd und es gibt viele offene Fragen.

Aber: Es gibt auch genug schöne Dinge, über die man schreiben und singen kann.

Darum: Jungs, weiter so - und mehr Mut zur Freude!



Wo ist dein Kalkutta?

Diese Frage hat Shane Claiborne am Sonntag den ca. 600 Anwesenden jungen Erwachsenen auf einem Studientag in Polheim gestellt. Wir Jumis waren als Team dort und außerdem hat Veit ein Seminar über Hoffnung gehalten.

 

Shane Claiborne steht für einen Lebensstil, der die Welt verändern will. Er will die Liebe Jesu in dieser Welt sichtbar machen und das Reich Gottes bezeugen. Das hat mich sehr beeindruckt. Er war unter anderem zu einem Praktikum bei Mutter Theresa (als diese noch lebte), während des Irakkrieges als amerikanischer Christ bei irakischen Christen und hat eine Bewegung gegründet, die sich "Der einfache Weg" nennt: www.thesimpleway.org. Dort verkörpert er eine Art neues Mönchstum. Er lebt in Philadelphia/USA und zwei seiner Bücher sind schon in deutsch erschienen: "Ich muss verrückt sein so zu leben" und "Jesus for President". Beide habe ich noch nicht gelesen. 

Sehr positiv ist mir sein Anliegen aufgefallen. Ihm geht es nicht darum, seinen Lebensstil zu kopieren, sondern darüber nachzudenken, wo in unserer Gesellschaft die Liebe Jesu verbreitet werden muss. Daher seine Frage: Wo ist dein Kalkutta in deiner Stadt? Das ist in jedem Land und in jedem Ort anders. Das ist schon mal ein echt herausfordernder und weiser Ansatz. Seine Taten überzeugen mich.... (weiterlesen unten klicken) 



Kritische Würdigung: Panorama Beitrag der ARD

Gestern Abend lief folgender Beitrag in der ARD, also einem öffentlich rechtlichen Sender: http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama344.html

 

Was sage ich nun zu so einem Beitrag? Da ich absolut kein Fan von pauschal richtig und pauschal falsch bin, versuche ich es hier mal differenziert. Hier meine 10 schnellen und ersten und noch rohen Antworten auf den Beitrag:



Meine Theologie enstpricht meiner Biographie

Diesen Satz habe ich heute in einem Seminar gehört und frage mich, wie viel davon stimmt. Etwas auf jeden Fall. Und weil etwas davon stimmt, ist es schon mal gut zu wissen, dass meine Biographie meine Theologie beeinflusst. Oder?



Radikal geliebt

Ein neuer und scheinbar sehr interessanter Film über Lobpreis. Habe ihn aber noch nicht gesehen. Hier gibt es alle Infos: www.radicallyloved.de.




Der Spiegel mal wieder - ein wahrer Freund der Evangelikalen

"Damit jeder Student jemanden kennt, der für Jesus brennt": In vielen Uni-Städten wollen evangelikale Studenten bei Kommilitonen den Glaubensfunken zünden. Manche missionieren moderat frömmelnd, einige Eiferer aber hetzen auf dem Campus gegen Schwule und Abtreibung.

von Christian Siepmann

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,595166,00.html



Walküre

Am Freitag war ich im Kino. Die Alternative zum Gummersbacher Kino ist seit zwei Jahren das Cineplex in Olpe. Modern und gute Preise.
Walküre war diesmal angesagt. Die Dreharbeiten waren ja letztes Jahr vom Presserummel begleitet. Tom Cruise, als Hauptdarsteller in der Rolle von Oberst Graf Schnenk von Stauffenberg, ist sehr umstritten. Darf ein Scientology-Mitglied einen deutschen Widerstandsheldenkämpfer spielen?
Auf jeden Fall hat er ihn gut gespielt. Der Film ist spannend, beeindruckend, beklemmend und die Filmmusik passt wie eine Eins zu den Szenen. Nebeneffekt ist auch, dass man merkt, wie Amerikaner Deutsche sehen und deutsche Geschichte interpretieren. Sie haben es gut gemacht.
Ich glaube, dass ist ein Film, den man sehen muss. Unfassbar fand ich mal wieder, wie so ein Regime entstehen konnte, und das in meinem Land. Ich kann es mir nicht erklären. Stauffenberg war einer der wenigen Mutigen, die aktiv gegen das Regime angegangen sind. Klar, er war Soldat und wählte andere Mittel, als der Theologe Bohnhoeffer. Im Fim wird er zitiert: Ich begehe Hochverrat, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Und das sagt er, als einer, den den Eid auf Hitler geschworen hat. Sehr mutig. Und man sieht, was ein Team schaffen kann. Den Stauffenberg war nicht alleine. Um ihn herum gab es eine Menge mutiger Männer. Hintergründe kann man dann bei wikipedia nachlesen. Insgesammt ein Film, der mich gedanklich das ganze Wochenende beschäftigt hat. Das schafft nicht jeder Film.

Siehe auch: www.walkuere-derfilm.de

 



Von Bergkamen über Unna nach Madagaskar

Am Wochenende war ich in meiner Heimatstadt Bergkamen und in meiner Geburtsstadt Unna. Dort haben wir Weihnachtsgeschenke für unsere Kids eingekauft. Die sind schon mächtig gespannt, was es gibt. Dieses Jahr setzen wir voll auf Lego. Wir feiern den Geburstag von Jesus. Sein 1. Kommen hat der Welt die Rettung gebracht. Darauf bereiten wir uns im Advent vor.



quer durch Deutschland und zu Delirious

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Gestern waren wir als Wiedenester Jumi-Kollegen auf eintägiger Deutschland-Tour. Erst an der Schweizer Grenze im G5 in Eimeldingen und dann in Wiesbaden.

Dort gaben Delirious eines ihrer letzten Konzerte in Deutschland. Das war schon emotional irgendwie seltsam: Zum einen die Freude, die Band zu sehen und altbekannte Lieder wie "History Maker", "Majesty" oder neue Sachen wie "We Give You Praise" oder "My Soul Sings" zu hören. Und gleichzeitig zu wissen, dass man das vorerst zum letzten Mal erlebt hat.

Wie sagt man so schön? Da hatten wir ein lachendes und ein weinendes Auge.

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